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 Panikstörung 

Angst ist ein normaler und wichtiger Schutzmechanismus unseres Körpers, der uns die Möglichkeit gibt, Gefahrensignale frühzeitig zu erkennen. Auch kennen viele von uns das Gefühl der Panik wie es in Extremsituationen, zum Beispiel beim Ausbruch eines Feuers oder beim Halten einer wichtigen Präsentation, auftritt.


Bei Menschen mit einer Panikstörung tritt diese Panik jedoch wiederholt wie „aus heiterem Himmel“ auf, und ohne dass eine erkennbare reale Gefahr besteht. Typische Symptome einer Panikattacke sind dabei Atemnot, Herzrasen, Übelkeit, Beklemmungsgefühle in der Brust, Schwindel, Schwitzen oder Zittern.


Kennzeichnend für eine Panikstörung ist vor allem auch die „Angst vor der Angst“. Das heißt die Betroffenen sind stark besorgt darüber, dass weitere Panikattacken auftreten und machen sich Sorgen über die Bedeutung oder die Konsequenzen der Anfälle (z.B. einen Herzinfarkt zu erleiden).

Agoraphobie

Oft meiden Menschen mit einer Panikstörung Plätze, Situationen oder Orte, in denen im Falle einer Panikattacke eine Flucht schwierig oder peinlich sein könnte, wie z.B. große Menschenmengen, Reisen oder Einkaufen. Viele der Betroffenen sind auch nicht mehr in der Lage das Haus zu verlassen. In diesem Fall spricht man von „Agoraphobie“.
 

Panikstörungen und Agoraphobie treten sehr häufig auf. Die Wahrscheinlichkeit einmal im Leben an einer Panikstörung zu erkranken liegt bei 3 bis 4 %. Frauen haben dabei ein doppelt so hohes Erkrankungsrisiko wie Männern.

Therapie

Oftmals dauert es sehr lange, meist Jahre, bis die Betroffenen angemessene psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen. Zuvor werden häufig verschiedene Ärzte konsultiert. Die Methode der Wahl in der Therapie der Panikstörung und Agoraphobie ist die Kognitive Verhaltenstherapie.

 

In der Literatur können Sie weitere Informationen finden.